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natürlich

Squalan

INCI: Squalane

Stabiles, leichtes Lipid, meist aus Olivenöl gewonnen – dem hauteigenen Squalen sehr ähnlich. Zieht rückstandsfrei ein, kann vor Feuchtigkeitsverlust helfen und eignet sich für fast alle Hauttypen.

/Inhaltsstoffe/Squalan

Was ist Squalan?

Squalan ist die gesättigte, stabile Form von Squalen – einem Lipid, das unsere Haut selbst bildet und das etwa 10–12 % des Hauttalgs ausmacht. Früher wurde es aus Haifischleber gewonnen, heute stammt es in Kosmetik überwiegend aus Oliven oder Zuckerrohr und ist damit vegan.

Wirkung

Squalan ist ein leichtes, farb- und geruchloses Öl, das sehr schnell einzieht und keinen Fettfilm hinterlässt. Es stärkt die Lipidbarriere, verhindert Feuchtigkeitsverlust und macht die Haut weich und elastisch. Gleichzeitig wirkt es als Antioxidans und schützt vor freien Radikalen.

Für wen geeignet?

Dank seiner Leichtigkeit eignet sich Squalan für fast alle Hauttypen – auch für Mischhaut, fettige, unreine und sehr empfindliche Haut. Es gilt als nicht komedogen und ist extrem gut verträglich, selbst bei Neurodermitis-Neigung.

Squalan vs. Squalen

Squalen ist ungesättigt und oxidiert an der Luft schnell, was Hautirritationen fördern kann. Squalan wurde hydriert und ist dadurch lange haltbar und stabil. In Kosmetik solltest du daher auf „Squalane“ in der INCI-Liste achten.

Häufige Fragen

Ist Squalan vegan?

Meist ja – heute wird es überwiegend aus Oliven oder Zuckerrohr gewonnen. Achte auf die Herstellerangabe.

Verstopft Squalan die Poren?

Nein, es gilt als nicht komedogen.

Kann ich Squalan mit Retinol kombinieren?

Ja, es ist eine sehr gute Ergänzung, weil es die durch Retinol strapazierte Barriere unterstützt.

Was ist der Unterschied zwischen Squalan und Squalen?

Squalen ist ein natürlicher Bestandteil des Hauttalgs, aber sehr instabil und oxidiert schnell. Squalan ist die stabilisierte, hydrierte Form – haltbar und ideal für Kosmetik.

Woher stammt Squalan früher und heute?

Früher wurde es aus Haifischleber gewonnen – heute zum Glück fast ausschließlich pflanzlich aus Oliven, Amaranth oder Zuckerrohr. Ein Blick auf die Herstellerangabe lohnt sich trotzdem.

Für welche Hauttypen ist Squalan geeignet?

Für alle – von fettig bis sehr trocken, von empfindlich bis reif. Es ist eines der universellsten Öle, weil es dem hauteigenen Squalen so ähnlich ist und praktisch nie reizt.

Wie fühlt sich Squalan auf der Haut an?

Sehr leicht und seidig – es zieht schnell ein und hinterlässt keinen Fettfilm. Viele mögen es gerade deshalb als Gesichtsöl für den Tag.

Hilft Squalan bei trockener Haut?

Ja, es schließt Feuchtigkeit in der Haut ein und glättet Trockenheitsfältchen. Am besten auf die leicht feuchte Haut oder über ein Feuchtigkeitsserum auftragen.

Kann ich Squalan in der Schwangerschaft verwenden?

Ja, Squalan gilt als sehr gut verträglich und unbedenklich – es ist ein körpernaher Stoff ohne bekannte Risiken.

Ist Squalan auch für die Haare geeignet?

Ja, ein paar Tropfen in den Spitzen geben Glanz und Geschmeidigkeit, ohne zu beschweren – gerade bei feinem Haar eine gute Alternative zu schwereren Ölen.

Wie lange ist Squalan haltbar?

Sehr lange – dank seiner stabilen Struktur oxidiert es kaum. Auch nach dem Öffnen hält es meist über ein Jahr, ganz ohne Kühlung.

Kann Squalan andere Wirkstoffe ersetzen?

Es ersetzt keine Feuchtigkeitsspender wie Hyaluronsäure, sondern ergänzt sie: Squalan versiegelt, Hyaluron spendet. Zusammen sind sie ein starkes Duo.

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